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Wildkraut-Beseitigung ohne Chemie

Wildkraut-Beseitigung ohne Chemie

Ob öffentlicher Betrieb, Dienstleister oder Gewerbetreibender, für die Pflege von Betriebsgrundstücken, Parkplätzen, Hofzufahrten und Wegen werden umweltschonende Lösungen für die Wildkrautbeseitigung ohne Chemie benötigt.

Unkraut-Beseitigung auf versiegelten Flächen

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf versiegelten Flächen wie Gehwegen, gepflasterten Auffahrten oder Terrassen ist gesetzlich untersagt. Verstöße gegen das Pflanzenschutzgesetz können sehr teuer werden: je nach Schwere des Verstoßes drohen empfindliche Bußgelder von mehreren tausend Euro.

Der Grund für die Gesetzeshärte: Pestizide können mit dem abfließenden Oberflächenwasser in das Trinkwasser gelangen. Auch Unkrautvernichter, die für Landwirtschaft und Gartenbau zugelassen sind, dürfen auf versiegelten Flächen nicht eingesetzt werden. Selbst "Hausmittel" wie Essigreiniger oder Salzwasser fallen rechtlich unter dieses Verbot. Entscheidend ist, dass das Mittel nach seinem Einsatz biologisch abgebaut werden kann. Dies ist auf versiegelten Flächen nicht gegeben.

Umweltschonende Beseitigung von Wildkraut

Für die chemiefreie Entfernung von Wildkräutern auf versiegelten Flächen gibt es vielfältige Ansätze und Lösungen. In den letzten Jahren haben unterschiedlichste Hersteller eine Vielzahl von Geräten auf den Markt gebracht. Als Fachhändler und langjähriger Experte für Reinigungstechnik haben wir einige vielversprechende Geräte ausgewählt, getestet und in unser Sortiment aufgenommen.

Die umweltschonende Technik ohne Chemieeinsatz lässt sich grob in drei Methoden gliedern:

Wildkrautbeseitigung ohne Chemie

  • umweltfreundlich
  • gesetzeskonform
  • sicher
  • leistungsstarke Technik
  • einfache Handhabung
  • zuverlässig

Anwendungsgebiete

  • versiegelte Flächen
  • Pflasterflächen
  • Hofeinfahrten
  • Wege und Straßen
  • Rad- und Gehwege
  • Parkplätze
  • Außen-Treppen
  • Rand- und Bordsteine

Mechanische Wildkrautbeseitigung

Zur einfachen Bekämpfung von Wildkraut auf gepflasterten Flächen, speziell an Rand- und Bordsteinen, kommt eine Wildkrautbürste zum Einsatz. Der horizontal rotierende Teller, bestückt mit oberflächenschonende Draht- oder Kunststoffbürsten oder mit robusten Drahtzöpfe, rückt auch hartnäckigem Bewuchs zuleibe, ein sauberes Ergebnis ist direkt sichtbar. Die Wildkrautbürste ist für die unterschiedlichsten Bodenarten geeignet, auch für gepflasterte Straßen und Wege.

Diese ausgereifte Technik ist mit einer großen Auswahl von Produkten auf dem Markt, sowohl als Standalone-Geräte oder als Anbau-Varianten für Einachser, Kehrmaschinen, Rasentraktoren, Frontmäher/Rider und natürlich Kommunalschlepper/Geräteträger.

Thermische Wildkrautbeseitigung

Die Unkraut-Behandlung mit Hitze kann mit Heißluft oder mit Infrarotwärme erfolgen. Dabei werden die Eiweißstrukturen des Wildkrauts zerstört, die Pflanze stirbt ab. Das Abflammen trocknet die Pflanzen aus, zersprengt Samenkapseln und sorgt so für saubere Flächen, zum Beispiel auf Pflaster, Kies-, Splitt- und Sandwegen.

Das thermische Verfahren ist jedoch nur bei geringem Auftreten von relativ kleinen Pflanzen zu empfehlen, denn bei zu höhen Kräutern ist es nicht mehr wirksam durchführbar. Idealerweise zu Beginn der Wachstumsperiode im März/April fährt der Wildkrautentferner langsam über die befallenen Flächen. Geeignet sind Pflasterflächen, Kies-, Splitt- oder Sandwege, Vorwege in Städten und Gemeinden, Gehwege in Wohngebieten und Park- und Friedhofsanlagen.

Die Abflamm- bzw. Heißluft-Technik ist in Form von Anbaugeräten für Einachser, Kehrmaschinen, Rasentraktoren, Kommunaltraktoren und Geräteträgern erhältlich, sowie als handliche Standalone-Geräte.

Wildkrautbeseitigung mit Heißwasser

Sind die Pflanzen bereits stark entwickelt und haben entsprechende Wurzeln ausgebildet, erholen sie sich nach dem Einsatz der mechanischen oder thermischen Anwendung recht schnell wieder. Dann hilft die Heißwassermethode, die eine optimale Tiefenwirkung bis an die Wurzel der Pflanze erreicht. Trifft heißes Wasser mit einer Temperatur von mehr als 65 °C auf die Krautwurzeln, werden dort durch die abrupte Temperaturerhöhung die Pflanzeneiweiße denaturiert, wodurch das Unkraut nachhaltig abgetötet wird.

Entscheidend für den Erfolg ist eine hohe Wassertemperatur, idealerweise knapp unterhalb der Dampfgrenze. KÄRCHER Heißwasser-Hochdruckreiniger stellen Heißwasser mit gleichbleibend hohen Temperaturen von bis zu 98 °C bereit – ideal für die Unkrautbeseitigung und sehr energieeffizient dank maximaler Brennerwirkungsgrade. Der niedrige Arbeitsdruck von unter 1 bar gewährleistet zudem eine schonende Behandlung der Oberfläche.

Die Systemlösung von KÄRCHER besteht aus den Unkrautlanzen WR 20 oder WR 50 in Kombination mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger. KÄRCHER führt ein komplettes Programm an Heißwassergeräten, vom kompakten Basismodell bis zur mobilen Trailer-Version mit Verbrennungsmotor und eigenem Wassertank.

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